Blog of German students

Finnland 2016
Wir als Gruppe (ca. 30 Leute), Schüler und Lehrer des Humboldt Gymnasium Ulms, versammelten uns um 06:50 Uhr an der Keplerstraße. Als alle anwesend waren, fuhren wir mit dem Bus nach München. Von dort aus ging unser Flug nach Helsinki. Hier hatten wir eine kurze Aufenthaltszeit, in der sich die meisten Mädchen etwas bei Victorias Secret gekauft hatten. Danach ging es mit dem Flieger weiter nach Kuopio. Nachdem wir nun endlich nach einer anstrengenden Reise an der Schule in Kuopio angekommen waren, wurden wir in die Gastfamilien verteilt.
Am nächsten Morgen trafen wir uns um 08:10 Uhr in dem großen Probe- und Auftrittsraum, hier stellten sich die finnischen und deutschen Lehrer vor und wir besprachen unseren Plan für die Woche. Danach gingen die NWTler und die Musiker in die einzelnen Projektgruppen und freundeten sich mit den Finnen an. Um 11:00 Uhr gab es Mittagessen, was für uns ziemlich früh war. Als die einzelnen Gruppen mit ihrer Arbeit fertig waren (gegen 15:00 Uhr), erkundeten manche die Stadt Kuopio und manche sind für ein paar Stunden zu ihren Gastfamilien zurückgekehrt.
Am Abend sind wir alle zusammen in die Sauna gegangen, wo es wirklich toll war, fast alle sind danach in einen – natürlich extrem kalten – Eissee gesprungen.Das Beste daran war das Geschrei unserer Jungs..
Am Dienstagmorgen sind wir Eislaufen gegangen und danach haben wir NWT-ler mit der Vorbereitung unserer Präsentationen angefangen.
IMG-20160225-WA0001Am Abend trafen wir uns beim World Cup Ski Springen. Es war sehr interessant, aber auch sehr kalt. Wir waren sogar manchmal im Fernseher in Deutschland  bei der Live-Übertragung zu sehen.
Am Mittwoch saßen wir alle an unseren Präsentationen und die Musiker übten fleißig ihre Lieder. Am Nachmittag waren wir in einem Musikmuseum, in dem wunderschöne, alte selbstspielende Instrumente ausgestellt waren. Der Museumsführer war ein Deutscher und erzählte sehr witzig, aber irgendwie auch gruselig (außerdem erinnerte er uns an einen Lehrer des HGU).
Der Donnerstagmorgen verlief ruhig und produktiv, wir stellten unsere Präsentationen fertig und hatten dann Freizeit. Am Abend kamen finnische Eltern und Besucher zur Präsentation: Die Musiker spielten ihre Lieder und die NWTler stellten ihre Projektergebnisse vor.Danach spielte die Schulband und alle tanzten dazu, sogar die Lehrer.
Am Freitagmorgen besuchten wir ein Orthodoxes Museum und danach fuhren wir zu der „Genelec Lautsprecher“-Fabrik. Am Abend durften wir zu einem Eislaufmarathon gehen und sogar selbst mitlaufen.
Am Samstag, unserem letzten Tag in Kuopio, hatten wir Freizeit, viele sind im Einkaufszentrum „Matkus“ Shoppen gegangen, andere haben sich ein Eishockey Spiel angesehen. Am Abend haben die meisten mit ihren Gastfamilien gekocht und geredet.
Am letzten Tag trafen wir uns um 10:10 Uhr an der Schule, verabschiedeten uns und fuhren zum Flughafen in Kuopio, wo unser Flug um 11:40 Uhr nach Helsinki ging. Hier hatten wir ca. 3 Stunden Aufenthalt, bis wir weiter nach München flogen.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass es eine wunderschöne Zeit war und ich Finnland sehr vermisse. Ich bedanke mich bei allen, vor allem bei Frau Bacher-Martin, dass Sie uns diese tolle Zeit möglich gemacht hat.
Danke!

Julia Müller


A trip to Finland: An awesome experience
Thanks to the Erasmus+ Project students from the Science Group as well as from the MusicIMAG0016 Class of Humboldt Gymnasium Ulm were able to participate in a collaborative project with fellow Finnish pupils in Finland staying with host families in the city of Kuopio.
Being part of the Science group, my project was experimenting with Bio-tech, whereas the musicians rehearsed an ABBA programme for the final concert.
On Sunday 21 February 2016 we met at school in Ulm early in the morning and took the bus to Munich Airport. From there we flew to Helsinki and then on to Kuopio. All of us noticed the drop in temperature as soon as we got out of the plane: it was freezing, not to mention windy. The runway was more or less frozen and it was snowing continuously. But that didn’t matter – I loved it, because we had had barely any snow that winter in Ulm!
Getting back to the story. Well, after we picked up our luggage, some of us were met by our host families already at the airport while the rest of us were shipped off in a bus to Lumit High school, where the rest of us met our host families. What a warm welcome we received as the bus pulled into the school yard: there were posters and people waving outside.
My host Dad picked Lukas and me up, and I was surprised that he spoke German. In fact, he was German, but had been living in Finland for over thirty years. After a twenty-minute drive, we arrived in Neulamäki and we got to see inside a typical Finnish home with a German touch – our host Dad made his own bread in a wood oven, and even gave us some to take back home.
The daily schedule was always well planned: we were given enough free time to discover Kuopio. Usually, the mornings and the early afternoons were booked out with our project work. We scientists were first divided into groups and each group was given a different task to accomplish. Our group was made up of two Finnish scientists and two German scientists. We had to make a lie detector using rather simple technical devices and methods, and observe the Electroencephalography (EEG = Brainwaves). It was heaps of fun trialling our lie detector on various students. On Thursday 25 February at the end of the week all of the scientists presented their results to a large audience, accompanied by the medley of ABBA songs performed by the musicians.
Apart from school, we got to know a few Finnish cultural ways of life, for example ice-diving otherwise known as ice-swimming. This involves first sitting in the sauna for as long as you want. (The sauna, by the way, is very traditional as well. A lot of Finns have a sauna in their house and use it regularly.) This sauna should be next to a lake, which Finland has plenty of, because after the sauna you have to run out naked, well, we preferred to wear our swimmers, Lumit_Riisamuseum-2into the snow and jump or let yourself glide into the man-made hole of the frozen lake. Then you swim in the lake for as long as you can stand it, and after that you quickly go back into the sauna. I managed to do this procedure around about two times and in addition I also did two “snow-angels” (jumping into snow and leaving behind the mark of an angel by waving my arms and legs). Everyone enjoyed themselves and we even had a contest between the girls and boys who could stand going out the most.
Furthermore, we went to the ski jumping world championships. We saw internationally renowned professionals. There were cool fireworks after the jumps, but after a few hours I was getting cold and I couldn´t really feel my toes anymore, so I was glad when I arrived back home. We also went ice-skating which the Finns are really good at. We went to the ice-marathon and watched a very exciting ice hockey match, too. On the whole, a very icy week.
Sadly, the last day in Finland arrived, and it was time to leave. Kiitos Finland for the great time, kiitos to everyone who supported us and I hope we will see you again soon! (Julian Kretzschmar)


Erasmus + – Bericht – NWT Gruppe

Der erste Tag mit den Finnen war etwas kompliziert, da man sich auf Englisch verständigen musste und man am Anfang noch nicht das ganze Vokabular auf Lager hatte. Dieses Problem hat sich aber im Laufe der Zeit gelöst.

Es war auch nicht ganz einfach, die ganzen Ideen der vielen Personen in einem Arbeitsteam umzusetzen und zu verwirklichen. Gut fand ich, dass wir zu unterschiedlichen Exkursionen gehen durften, so war z.B. der Besuch des Daimler-Forschungszentrums in Nabern sehr informativ ebenso wie unser Ausflug ins Mercedes-Benz-Museum.Modell3

Sehr interessant waren auch die vielen Dinge, die wir über Elektroautos und F-Cell Autos gelernt haben. Alles in allem war es eine tolle Erfahrung und man hat viel dabei gelernt trotz kleiner Kommunikationsschwierigkeiten und Unklarheiten.

Maren Hutter, Klasse  10d


Erasmus+-Projekt: Zündfunken

Als wir am Sonntagmorgen nach Mk1 zur Begrüßung der finnischen Schüler kamen, waren die meisten Neuntklässler wegen des Abschlussballs am vorherigen Abend noch etwas verschlafen. Wir lauschten den Begrüßungsreden von Herrn Zinnecker, Frau Bacher-Martin und Matti Ruokonen auf Englisch. Die finnischen Tanzschülerinnen kamen etwas später, weil sie vorher noch auf den Münsterturm geklettert waren.

Bevor wir unsere Gastschüler richtig kennen lernen konnten, hatten wir eine kurze Einzelprobe und sahen danach zum ersten Mal die Finninnen einen Teil ihrer Choreographie tanzen. Am Abend wurden die Schüler von ihren Gastfamilien abgeholt.

Die Mitwirkenden des Projekts wurden in dieser Woche von der Schule befreit, was nicht weniger anstrengend war, denn die Proben dauerten von morgens um acht Uhr bis abends um sechs Uhr. Die Proben in St. Georg begannen jeden Morgen mit gemeinsamen Aufwärmübungen zum Dehnen und Lockern für die Muskeln und die Stimme.DSC_2163

Wie immer war aller Anfang schwer und Herr Bauer musste uns immer wieder an deutliche Aussprache und an den Ausdruck erinnern. Doch mit der Zeit wurden wir besser, überwanden uns und fanden in unsere Rollen hinein. Auch die Verständigung zwischen Finnen und Deutschen wurde im Laufe der Woche flüssiger und wir gewöhnten uns daran, zwischen Englisch und Deutsch hin und her zu wechseln. Mit großer Motivation übten Herr Bauer, Herr Munzer-Dorn und Frau Kruwinnus geduldig mit dem Chor, den Solisten und dem Orchester, später auch zusammen mit der Choreographie der finnischen Tänzerinnen und ihrer Tanzlehrerin Reetta Varis. Bald konnte der Chor die Solostimmen mitsingen und die Texte der Sprechrollen teilweise mitsprechen.

Am Mittwoch, einen Tag vor dem Konzert, war Kostümprobe. Die Schneiderinnen Sybille Gänsslen-Zeit und Elke Schenkel kamen mit einem kompletten Kostümfundus, der von Hüten über Schürzen bis hin zu schwarzen Schuhen reichte. Zuerst war die Kleidung etwas ungewohnt, viel zu warm und eng, und wir lachten, als wir uns gegenseitig sahen, doch als dann alle so verkleidet herumliefen, entstand eine passende Atmosphäre.Zündfunken1

Die großen Bühnenbilder wurden von der Kunst AG mit Hilfe von Frau Möritz und Herr Michna gestaltet. Die Woche verging schnell und schon war es Donnerstag, der Tag der großen Aufführung. Obwohl viele Sänger aufgrund der langen Proben vor dem Auftritt Halsweh hatten, machte das Musical Riesenspaß.

Der Auftritt wurde mit einer Tanzchoreographie, bei der auch der Chor mittanzte, eröffnet. Im Gegenzug durften die Tänzerinnen zum Schluss mit uns zusammen eine englische Strophe singen. Das Kornhaus war fast bis auf den letzen Platz besetzt. Ein bisschen schade war, dass es nur eine Aufführung gab, weil das Projekt ja doch sehr aufwändig war.

Abschließend besuchten wir am Freitag noch das Mercedes-Benz Museum in Stuttgart, das die Entstehung und Entwicklung des Automobils ausstellt.

Am frühen Samstagmorgen reisten unsere finnischen Gäste schon wieder ab. Der Abschied war sehr traurig, doch diese Projektwoche war ein wunderbares Erlebnis.

Jojo, Klasse 9b


Erasmus+ : NWT-Projekt 

Ende April 2015 hatten wir unsere gemeinsame Projektwoche mit der finnischen Schule”Kuopion Yhteiskoulun Musiikkilukio”. Für die Projektwoche nahm ich den finnischen Schüler Kalle Alaluusa auf. Kalle und ich nahmen am NWT- Projekt teil, in welchem es darum ging, Elektroautos mithilfe von Plastikbauteilen zu bauen. Zur Verfügung standen uns ein Getriebebausatz sowie jede Menge Plastikteile für das Gestalten des Fahrzeugs. In dieser Woche ging es jedoch nicht nur ums Bauen, sondern es wurde uns auch einiges über die Brennstoffzelle beigebracht. Dafür hatten wir einen Vortrag eines Daimler Mitarbeiters im Klassenzimmer und eine Exkursion in das Forschungszentrum von Daimler in Nabern. Dort wurden wir durch die Forschungseinrichtungen geführt, nahmen an einer Probefahrt in einem F-Cell Studienwagen teil und hörten einen Vortrag zum Stand der Brennstoffzellenautos.

Der Bau der Elektroautos im Projekt verlief recht simpel, wir haben in einer Fünfergruppe angefangen Pläne anzufertigen. Nachdem wir die Pläne fertig hatten, konnte auch schon der Bau beginnen. Wir haben zuerst das Getriebe geplant. Dieses sollte im besten Fall einen Gang mit viel Kraft haben sowie einen Gang, welcher für hohe Geschwindigkeiten sorgt. Innerhalb der meisten Gruppen gab es leichte Kommunikationsschwierigkeiten, da wir uns mit den Finnen nur auf Englisch unterhalten konnten. In unserer Gruppe hatten wir so gut wie keine Probleme, da ich fließend Englisch spreche. Unsere Gruppe bestand aus drei Finnen und zwei Deutschen.DSC_2169

Am Ende der Woche gingen wir noch nach Stuttgart ins Mercedes-Benz-Museum. Da ich von Autos begeistert bin, gefiel es mir dort sehr gut und außerdem hatte ich eine Menge Spaß mit meinem Gastschüler. Mit Kalle unternahm ich in der Woche jeden Tag etwas. Wir zeigten ihm alle Ecken und Enden von Ulm und wir hatten jede Minute ausreichend Gesprächsstoff.

Letztendlich habe ich nur positive Erinnerungen an die Woche, da von Montag bis Freitag ein gutes Programm geboten wurde und ich eine Menge neue Freunde gefunden habe, mit welchen ich immer noch in Kontakt stehe.

Tim Bodmer 10d


Erasmus+ Projekt

Interview

 An welchem Teil des Projekts warst du beteiligt?

Ich war am musischen Teil beteiligt, also im Chor. Wir haben zusammen mit finnischen Tänzerinnen das Musical „ Zündfunken“ aufgeführt. Außerdem gab es einen naturwissenschaftlichen Teil, welchen die zehnte Klasse zusammen mit finnischen Schülern erarbeitet hat.

Was hast du erwartet als du erfahren hast, dass ihr mit finnischen Austauschschülern zusammenarbeiten werdet?

Ich war begeistert, dass unsere Klassenstufe die Möglichkeit hatte an dem Projekt mitzuwirken. Wir freuten uns schon auf die Zusammenarbeit mit den finnischen Gastschülern. Zurückblickend kann man sagen, dass es eine schöne Zeit war und wir viele wertvolle Erfahrungen machen durften.

Hattest du viel mit den finnischen Gastschülern zu tun?

Meine Familie hatte auch zwei finnische Gastschülerinnen aufgenommen. Wir verstanden uns sehr gut und haben viel gemeinsam unternommen.

Wie verlief die Probenphase?

Sie war zwar anstrengend, jedoch hat sich die Mühe gelohnt und die Aufführung hat sehr viel Spaß gemacht. Ich hoffe, dass sich in den kommenden Jahren weiterhin die Möglichkeit bietet, an solchen Projekten teilzunehmen.

Charlotte und Natasha


Erasmus+ : NWT-Projekt 

Das Erasmus Projekt fand dieses Jahr Mitte April statt. Die Aufgabe der NWT-Gruppe bestand darin, ein elektrisches Modellauto zu konstruieren. Dabei fand in den Arbeitsgruppen eine Kooperation mit Schülern aus Finnland statt. Gemeinsam mit ihnen haben wir das Modellauto geplant, konstruiert und gebaut. Außerdem haben wir zwei gemeinsame Ausflüge gemacht. Der erste Ausflug ging nach Nabern zum Daimler Forschungszentrum. Dort wurde uns die Funktion der Brennstoffzelle erklärt. Der zweite Ausflug ging nach Stuttgart ins Mercedes-Benz- Museum. Im Museum konnten wir gemeinsam der erste Auto und die Geschichte der Entwicklung des Automobils besichtigen. Unsere gesamte Kommunikation hat auf Englisch stattgefunden.DSC_2208

Meiner Meinung nach war das Erasmus+- Projekt ein sehr gelungenes Projekt. Es war sehr interessant zu sehen, wie gut die Zusammenarbeit zwischen den NWT-Leuten und den Musikern verlief. Außerdem war dieses Projekt eine tolle Erfahrung für jeden einzelnen, denn alle haben dabei etwas gemeinsam geschaffen. Ein gelungener Abschluss war die Präsentation der Fahrzeuge und die Aufführung des Musicals „Zündfunken“ am 23.04.2015 im Kornhaus. Dort konnten unsere selbst konstruierten Modellautos und deren Bewertung besichtigt werden.

Beate Schneller, 10d


Erasmus+ : NWT-Projekt 

Zum Thema des Erasmus+ Projekts: “Erfindergeist heute und früher – Anstoß für Innovation am Beispiel des Fahrzeugbaus in Baden-Württemberg und der Biotechnologie in Finnland“ war es die Aufgabe, in kleinen Gruppen, bestehend aus Schülern des NWT- Kurses und finnischen Gastschülern, handliche Elektroautos zu planen und zu erschaffen. Das schnellste, stärkste und schönste Fahrzeug sollte zu Ende der Arbeitszeit von einer knappen Woche ermittelt werden. Im Gegensatz zu uns, den deutschen Schülern, hatte der finnische Teil meiner Gruppe weniger Vorwissen aus dem Unterricht zum Thema Getriebe, sowie verständlicherweise keinen Überblick über die Gerätschaften des HGU-Werkraums. Nach einer kurzen Einführung fanden sich aber auch die Finnen schnell zurecht und die interessanten Ideen ihrerseits waren bei der Planung unseres Getriebes überaus hilfreich. Schnell waren zwischen Finnen und Deutschen nähere Bekanntschaften geschlossen, was uns das Aussägen, Biegen und Zusammensetzen der Karosserie in Arbeitsteilung spielend leicht machte. Man ging zusammen in die Mittagspause ins Pfannkuchenhaus, machte einander mit finnischem und deutschem Hip-Hop bekannt und saß nebeneinander auf den Busfahrten nach Nabern und Stuttgart. Der Ausflug nach Nabern ins Research and Development Center von Daimler war sehr interessant, da wir zu sehen bekamen, wie der Arbeitsplatz und Tagesablauf eines Erfinders von heute aussieht. Die Technologie der im Projekt thematisierten und in Nabern hergestellten Brennstoffzellen wurde andiskutiert. Anschließend wurden wir von Praktikanten mit Brennstoffzellen- und Elektroautos durch die umliegende Gegend kutschiert, um uns zu zeigen, wie leise und funktionstüchtig jene sind. Die zweite Exkursion in das Mercedes Benz Museum in Stuttgart war ein schöner Abschluss der Zusammenarbeit. Der Vortrag des Brennstoffzellen-Experten an der Schule und die mitgebrachten Brennstoffzellen-Baukästen waren sehr bereichernd und aufschlussreich. Zu Ende des Projekts war es ein wenig frustrierend, den Erträgen der anderen Gruppen trotz der ehrgeizigen Arbeit teilweise nicht gewachsen zu sein. Bei der Präsentation im Kornhaus war jedoch vielen Schülern anzusehen, wie stolz sie auf ihre Arbeiten waren, und man konnte das angeeignete Wissen, insofern es unsere Englischkenntnisse erlaubten, noch einmal bei der Vorstellung für die Gäste Revue passieren lassen.

Jakob Hörner


Erasmus+-Projekt: Zündfunken

Am 18. April 2015 besuchten 34 finnische Gäste aus Kuopio das Humboldt-Gymnasium Ulm. Im Namen des Erasmus+ – Projektes fanden sich die Schüler von der Kuopion Yhteiskoulun Musiikkilukio und die Schüler des Humboldt Gymnasiums Ulm zusammen. Nach fünf intensiven Probetagen war es endlich soweit. Am Abend des 23. Aprils wurde das Stück “Zündfunken“ von Markus Munzer-Dorn im Kornhaus aufgeführt. Es waren 16 finnische Tänzerinnen beteiligt und auch sehr viele Musiker des Humboldt – Gymnasiums. Als Abrundung des Abends wurde der naturwissenschaftlich – technischen Wettbewerb mit dem Motto „Alternative Fahrzeuge“ präsentiert, bei dem sich auch 14 naturwissenschaftlich orientierte Schüler aus Kuopio beteiligt hatten. Der Abend war ein voller Erfolg. Am Freitag, den 24. April gingen die Ulmer zusammen mit den Finnen in das Daimler Museum in Stuttgart, wo sich alle noch einmal intensiv mit dem Motto „Erfindergeist heute und früher“ auseinandersetzten. Am Samstag, den 25. April, flogen die Finnen wieder zurück nach Kuopio. Wir wollen vor allem Guido Bauer und Anne Kruwinnus danken für die Einstudierung und die musikalische Leitung, ebenso Reetta Varis, die mit den finnischen Schülern die Choreographie einstudiert hat. Unser Dank geht auch an alle Beteiligten, die diese Zusammenarbeit so unvergesslich machten.

Pauline, Klasse 9b


Erasmus+-Projekt: Zündfunken

Proberaum, acht Uhr morgens. Das gemeinsame Einsingen und Warmtanzen der finnischen und deutschen Schülerinnen ist bereits in vollem Gange. In ein paar Tagen wird das Musical „Zündfunken“ von Markus Munzer-Dorn im Rahmen eines Erasmus+-Projektes zwischen dem Humboldt Gymnasium Ulm und dem Kuopion Yhteiskoulun Musiikkilukio aufgeführt. Konzentriert und mit viel Vorfreude arbeiten Schüler wie auch Lehrer auf die Aufführung zu.

Der große Tag ist gekommen. Schon am Morgen finden sich die Schüler für die letzten Proben ein. Die Aufregung steigt. Der Abend kommt schnell näher und das Kornhaus füllt sich langsam mit gespannten Zuschauern. Hinter der Bühne stehen die Schüler schon bereit, während der Schulleiter und die finnischen Gäste noch ein paar Dankesworte sprechen. Das Licht erlischt, das Musical beginnt.

Kaum ist der letzte Ton verklungen, bricht ein tosender Beifall los. Die stolzen Projektleiter bedanken sich bei allen, die zum Erfolg dieses tollen Abends beigetragen haben. Ein Strahlen in den Gesichtern der erleichterten Schüler.

Doch der Abschied steht nah bevor. Nach einem gemeinsamen Museumsbesuch in Stuttgart verbringen die finnischen und deutschen Schüler noch einen schönen, letzten, gemeinsamen Nachmittag in der Eisdiele. Der Abschied fällt allen schwer, doch die Erinnerungen werden noch lange in ihren Köpfen bleiben.

Amadea und Henriette, 9a


Erasmus+ : NWT-Projekt 

Ziel des durch Erasmus+  geförderten Projekts, das Ende April stattfand, war es, in Gruppen, die aus deutschen und finnischen Schülern bestanden, ein wettbewerbsfähiges Modellauto aus zur Verfügung gestellten Materialien zu fertigen. Dabei stellte sich heraus, dass es nicht immer einfach war, sich auf Englisch zu verständigen, da bestimmte Fachwörter wie zum Beispiel „Löten“ → „to solder“ nicht zwangsläufig zum  englischen Grundwortschatz gehören. Für das Anfertigen der Autos waren die Tage Montag und Dienstag vorgesehen, was zeitlich auch gereicht hat, da ebenfalls in den Wochen zuvor im regulären NWT Unterricht Modellautos dieser Art gefertigt wurden. Am Dienstag waren wir zu Besuch im Daimler Forschungszentrum für Brennstoffzellen in Nabern. Dort wurde einiges zur Geschichte der Brennstoffzelle erzählt, es wurden verschiedene Testbänke gezeigt und erklärt, man hatte die Möglichkeit sich mit heutigen Erfindern zu unterhalten und zum Schluss durften wir sogar in einem der neusten mit Brennstoffzellen angetriebenen Modelle mitfahren. Am nächsten Tag kam ein der Forschungsabteilung für Brennstoffzellen angehörender Mitarbeiter von Daimler zu uns in die Schule. Er erklärte uns detailliert die Funktionsweise einer Brennstoffzelle und im Anschluss durften wir in einem Experiment ein kleines Modellauto mit einer Brennstoffzelle betreiben. Als Abschluss der Woche sind dann alle am Projekt beteiligten mit dem Bus nach Stuttgart ins Mercedes Benz Museum gefahren.


Erasmus+-Projekt: Zündfunken

Fragen an Finn Knäpper (Klasse 9a), Teilnehmer des ERASMUS-Projekts:

Worum ging es im Musical „Zündfunken“?

Es ging um die Erfindung des Automobils von Karl Benz und um die legendäre Fahrt der Bertha Benz von Stuttgart nach Pforzheim.

 Wie lang war die Vorbereitungszeit?

Der Chor hatte im Vornherein eine Probe wöchentlich. Die intensive Vorbereitungszeit begann fünf Tage vor der Aufführung.

Welche Lehrkräfte haben das Musical betreut?

Betreut haben das Musical Herr Bauer und Frau Kruwinnus. Für die Kulisse war Herr Michna zuständig. Der Regisseur war Markus Munzer-Dorn, der auch der Komponist des Musicals war.

 Welche Rolle hast du gespielt?

Ich war August Horch, der Mechaniker bei Karl Benz. Zusätzlich hatte ich am Anfang eine kleine Rolle als Neandertaler.

 Wie haben dir deine Rollen gefallen?

Die Rolle des August Horch hat mir sehr gut gefallen, weil ich mich mit ihm ziemlich gut identifizieren konnte, denn ich bin großer Audi-Fan. Den Neandertaler fand ich anfangs ziemlich peinlich, aber ich glaube, er ist recht gut angekommen.

Habt ihr während des Projekts viel mit den Finninnen gemacht?

Wir haben sehr viel gemacht, in den Probenpausen sind wir immer essen gegangen und haben uns auch viel unterhalten.

Apropos unterhalten, konnten die Finninnen Deutsch?

Nein, wir haben uns auf Englisch unterhalten. Manchmal haben wir uns aber gegenseitig ein paar Wörter beigebracht.

Habt ihr Freundschaften geschlossen?

Wir sind uns durchaus näher gekommen, manche spielen auch mit dem Gedanken, sich gegenseitig zu besuchen. Außerdem haben wir über WhatsApp Kontakt.

Wird es eine Fortsetzung des ERASMUS-Projekts geben?

Es wird eine Fortsetzung geben, allerdings nur für die Naturwissenschaftler. Sie haben die Möglichkeit, im nächsten Jahr nach Finnland zu kommen.

 War es eine schöne Zeit für dich?

Es war eine wunderschöne Zeit, ich habe viele Erfahrungen gesammelt und die finnischen Traditionen kennengelernt. Zusätzlich habe ich viele finnische Freunde gefunden, mit denen ich noch Kontakt habe. Es hat wirklich Spaß gemacht!

Fragen an Maximilian Otto und Moritz Güthing (beide Klasse 9a), Besucher des Musicals „Zündfunken“:

 Welche Erwartungen hattet ihr vor der Aufführung?

Wir freuten uns auf ein Musical mit schönen Liedern und einer spannenden Geschichte. Außerdem wollten wir die Kooperation zwischen den FinnInnen und unseren Klassenkameraden sehen.

Hat es euch gefallen?

Ja, uns hat es sehr gefallen, weil der Chor gut gesungen hat, die Kulisse gelungen war und sich die FinnInnen gut in das Projekt integriert haben.

Hättet ihr auch gerne mitgemacht?

Wir hätten gerne mitgemacht, da wir Interesse am Kontakt mit FinnInnen haben. Zudem schien es den Beteiligten Spaß gemacht zu haben.

Was hat euch am Musical am besten gefallen?

Die Umsetzung der Charaktere war durchaus überzeugend. Vor allem August Horch und das Ehepaar Benz waren sehr authentisch. Auch die Band hat sehr gut gespielt.


Erasmus+-Projekt: Zündfunken

Unsere Aufgabe war es, die englischen Untertitel des Stückes während der Aufführung über der Bühne einzublenden. Denn die finnischen Schüler und Lehrer konnten leider kein Deutsch. Gut war, dass wir schon eine englische Übersetzung hatten, die aber an manchen Stellen lückenhaft oder nicht parallel zum deutschen Text war. Deswegen verbrachten wir nicht nur viele Stunden damit, den Text in Abschnitte zu teilen und in die Powerpoint einzufügen, sondern auch damit, manche Stellen selbst aus dem Deutschen ins Englische zu übersetzen. Die ersten zwei Tage verbrachten wir im Gemeindehaus der St. Georgskirche und arbeiteten an unserer Präsentation. Am Mittwoch mussten wir ziemlich oft von der Schule zum Gemeindehaus hin und her laufen, da es immer wieder Probleme mit dem Beamer gab. Doch gegen Mittag hatten wir es dann endlich geschafft und konnten proben. Es war gar nicht so einfach, den englischen Text immer in Übereinstimmung mit dem deutschen Text einzublenden. Doch nach ein paar Durchläufen lief es dann schon ganz gut. Der Auftritt konnte also kommen. Am Donnerstag waren wir schon früher da, da wir mithelfen mussten, die Kulissen vom Gemeindehaus zum Kornhaus zu tragen. Als dann endlich alles aufgebaut war und wir einen passenden Tisch für den Beamer gefunden hatten, konnten wir loslegen. Wir machten mehrere Durchläufe und konnten am Ende flüssig mitklicken. Beim Auftritt am Abend wechselten wir uns immer ab mit Klicken und es lief alles gut. Wir hatten die Stücke so oft gehört, dass wir beim letzten Chorstück auf die Bühne gehen und mitsingen konnten. Am Freitag durften wir noch mit ins Daimler-Benz Museum nach Stuttgart gehen. Das war echt toll und wir konnten die Finnen noch ein bisschen näher kennen lernen.

Matteo und Fabio


Erasmus+-Projekt: Zündfunken

Die Schülerinnen und Schüler des Humboldt Gymnasium Ulms und der Kuopion Yhteiskoulun Musiikkilukio Schule aus Finnland präsentierten am 23. April 2015 das Projekt über den Erfindergeist früher und heute. Das Ganze wurde geleitet von Reetta Varis, Guido Bauer, Anne Kruwinnus und dem Regisseur und Komponist des Musicals ,,Zündfunken“ Markus Munzer-Dorn.

Mit dem Motto „Mit Volldampf in die Zukunft“, faszinierten die Schüler fast 500 Zuschauer im Kornhaus Ulm. Um das Musical mit den Sängern aus Deutschland und den Tänzern aus Finnland zusammenbringen zu können, probten Beteiligte eine Woche lang jeden Tag.

Insgesamt 30 Finnen (16 Tänzer, 14 Naturwissenschaftler) arbeiteten mit unserer Schule zusammen, denn auch die Naturwissenschaftler präsentierten ihr Projekt, „Autos mit alternativem Antrieb“.

Zurückblickend eine anstrengende, aber erfolgreiche und gelungene Woche, in welcher viel Spaß dabei war und Freundschaften geschlossen werden konnten!


Erasmus+-Projekt: Zündfunken

Am 18.April startete das aufregende Erasmus+- Projekt, zu dem extra Finnen aus Kuopio angereist sind. Die Schüler waren von unserer Partnerschule Kuopion Yhteiskoulun Musiikkilukio. Sie waren einerseits auf NWT und andererseits auf Musik und Tanz spezialisiert. Die Proben des Musicals Zündfunken fanden im Gemeindehaus der St.Georg Kirche statt. Die Vorbereitungen waren natürlich sehr anstrengend, jedoch war es eine große Bereicherung für unsere musikalischen und darstellerischen Erfahrungen, dabei kam der Spaß auch nicht zu kurz. Die Aufregung hat sich gelohnt, das Musical Zündfunke Musical verlief wie geplant. Die Uraufführung fand am 23.April im Kornhaus statt.

Paula Dolnik, Klasse 9b

           

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